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Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre (Vorlesung 18)

Skript-Anfang7-Distributionspolitik – Seite 1
Skript-Ende7-Distributionspolitik – Seite 17

Übungsblatt 1 zu Distributionspolitik

Aufgabe 1

  • Handlungsreisender fix: 20.000,00 €
  • Handlungsreisender var: 4%
  • Handelsvertreter fix: 0,00 €
  • Handelsvertreter var: 9%
  • Monatsumsatz: 500.000,00€
  • Der Handlungsreisende ist bei diesem Umsatz günstiger
  • Rechnung:
    \( f(x) = 0.04x + 20.000 \)\( g(x) = 0.09x + 0\)\( 0.04x + 20.000 = 0.09x | -20.000\)\( 0.04x = 0.09x – 20.000 | -0.09x\)\( -0.05x = -20.000 | :(-0.05)\)\( x = 400.000\)

Aufgabe 2

Aufgabe 3.1

  • Weisungsgebunden, keine freie Gestaltung seiner Tätigkeit
  • Flexibel einsetzbar, er kann mit Marktforschung, Kundenpflege, Verkaufsförderung usw. betraut werden
  • Gute Verkaufsverhandlungen und gute Produktkenntnisse
  • Konzentration auf den Absatz der Produkte eines Unternehmens

Aufgabe 3.2

  • Geringe Kosten bei geringem Umsatz
  • Lückenloses billiges Erschließen eines Absatzgebietes
  • Lohnnebenkosten u. Kosten zur Errichtung eines Arbeitsplatzes entfallen
  • Hat Erfahrung und meist einen eigenen Kundenstamm
  • Lokal verwurzelt
  • Evtl. objektiver und glaubwürdiger weil unabhängig von Produkten eines Unternehmens

Übungsblatt 2 zu Distributionspolitik

Aufgabe 1

  • Unabhängigkeit von Dritten, man kann direkten Absatz in diesen Regionen betreiben
  • Stabilität und Sicherheit, Verteilung von Risiken (Wirtschaftliche Schwächung der Region, Brandschaden am Lager)
  • Mehr Kunden durch mehr Standorte erreichbar → steigende Bekanntheit

Aufgabe 2

oder

Aufgabe 3.1

  • Direkter Absatz: Hotels und Privatleute
  • Indirekter Absatz: Großhändler und Einzelhändler

Aufgabe 3.2

  • Direkter Absatz:
    • Mehr Umsatz, aber dafür mehr Kosten für den Vertrieb
    • Direkter Kundenkontakt
    • Einblick in den Markt (Bedürfnisse, Probleme, Wünsche)
    • Ausschalten der Handelsmacht (Preise selbst festlegen)
  • Indirekter Absatz:
    • Weniger Einnahmen (Geringere Preisspanne, weil jeder Händler selbst etwas aufschlägt)
    • Absatzrisiko kurzfristig reduziert (Händler müssen es verkaufen)
    • Schnellere Marktdurchdringung (SAP)

Übungsblatt 3 zu Distributionspolitik

Aufgabe 1

  • Franchise-Geber und -Nehmer setzen ein Vertragssystem auf
  • Vertrag bestimmt den Vertrieb der Produkte über bestimmte Absatzung bzw. Kanäle und Betriebszeiten
  • Franchise-Geber und -Nehmer sind selbstständige Unternehmer, die über den Vertrag ihre Zusammenarbeit definieren
  • Geber stellt Nutzungsrechte an Warenzeichen, Warenmustern oder Geschmacksmustern neben der Vermittlung von Know-how bereit
  • Nehmer stellt Arbeitskraft und Entgelt zur Verfügung

Aufgabe 2

  • Selbstständig
  • Handeln auf eigenen Namen / eigene Rechnung
  • Zugriff auf erprobtes System mit positivem Image und Wettbewerbsvorteilen
  • Zugriff auf Kentnisse, Werbe- und Verkaufsfördernde Maßnahmen und vordefinierte Prozesse
  • Aus- und Weiterbildungen

Aufgabe 3

  • Marke, Produkte und Namen gegen Entgelt benutzen
  • Auf eigene Rechnung handelnder Unternehmer
  • Weisungsbefugnise des Franchise-Gebers gegenüber dem Franchise-Nehmer
  • Franchise-Geber hat Kontrollanweisung (Beratung, Unterstützung)
  • Für alle Filialen gilt die gleiche Corporate Design Identity

Aufgabe 4

  • Der Geschäftsführer des Franchise-Nehmers ist wie ein Angestellter
  • Er darf frei entscheiden, ist aber trotzdem Weisungsempfänger
  • Darf gegen ein Entgelt auf die Leistungen des Franchise-Gebers zugreifen

Aufgabe 5

  • Kentucky Fried Chicken
  • Burger King
  • McDonalds
  • Obi
  • Nordsee

Aufgabe 6.1

  • Vorteile:
    • Geringeres wirtschaftliches Risiko
    • Schnelle Expansionsmöglichkeiten
    • Weisungsbefugnis
  • Nachteile:
    • Know-How, Prozesse und Konzepte werden an Franchise-Nehmer verkauft → Ausbildung der Angestellten → Franchise-Nehmer steigt aus und nutzt das erlangte Wissen oder geht zur Konkurren
    • Fehlverhalten der Franchisenehmer fällt auf den Franchisegeber zurück
    • Verzicht auf einen Teil der Erträge

Aufgabe 6.2

  • Vorteile:
    • Getestetes Geschäfts-Konzept mit komplettem Leistungspaket → z.B. die Lieferung der Waren
    • Zugriff auf zentrale Einrichtungen → Kein eigenes Vertriebsnetz aufbauen spart Geld
    • Bestehendes Marketing-Konzept → Starke Marke und gutes Image
    • Garantierten Gebietsschutz → „Nur 1 Burger King in X km Umkreis“
    • Geringeres unternehmerisches Risiko → Höhere Kreditwürdigkeit bei Banken
    • Franchise-Nehmer ist immer noch selbständiger Unternehmer
    • Beschleunigter Markteintritt → System ist bekannt und etabliert
  • Nachteile:
    • Zahlung einer laufenden Franchisegebühr (Wirtschaftliche Abhängigkeit)
    • Image abhängig vom Franchisegeber
    • Weniger unternehmerische Freiheit
    • Kaum Einfluss auf die Geschäftsplanung des Franchise-Gebers (Richtlinien befolgen und ausführen)
    • Gefahr von Interessenskonflikten zwischen

Aufgabe 6.3

  • Vorteile:
    • Das Angebot ist überregional transparent (z.B. Preistransparenz)
    • Kunde kann sich beim Franchisegeber beschweren
    • Kunde kann das Angebot an verschiedenen Standorten erwerben (Stress mit Burger King in Darmstadt → kann auch in Dieburg einkaufen)
    • Gleichbleibende Qualität des Angebots

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