Heute besprechen wir die Sicherheit in der Transportschicht und dem Domain Name System.
Skript-Anfang
14SicherheitAnwendungsebene – Seite 1
Skript-Ende
15SicherheitTransportschicht – Seite 51
Prüfsumme
IPv4 hat eine Prüfsumme
IPv6 hat keine Prüfsumme mehr
Diese Funktion ist nämlich in Ethernet bereits enthalten
Domain Name System (DNS)
Sicherung der Datenintegrität → Prüfsumme aus UDP-PDU
Authentizität → IP-Adresse (ist aber fälschbar)
Einträge fälschen
Angreifer macht seine Domain beim Server bekannt
Angreifer fragt nach seiner eigenen Domain
Server liefert Eintrag (inkl. Sequenznummer)
Angreifer fragt nach der zu fälschenden Domain
Server fragt bei dem höheren Server nach
Angreifer schickt selbst die Antwort
Die richtige Antwort wird ignoriert
Frage
Warum wird Vertraulichkeit bei DNS nicht benötigt?
Weil die Daten öffentlich verfügbar sind.
Domain Name System Security Extensions (DNSSEC)
Ein Zertifikat für jeden DNS Server wäre zu teuer
Schlüssel sind 2048 Bit lang um eine lange Lebenszeit zu besitzen
Die Keys werden alle 3 Monate ausgetauscht
Durch die Schlüssellänge gibt es große Source Records
Um Speicherplatz zu sparen wurden Zone Signing Keys (ZSK) eingeführt
Sicherheit in der Transportschicht
Zusätzliches Layer überhalb der Transportschicht
Layer liegt unterhalb der Anwendungsschicht
Dadurch ist das Layer unabhängig vom Betriebssystem
SSL/TLS
TLS ist ein Remake von SSL um Lizenzgebühren zu sparen
Um zukunftssicherheit zu gewährleisten gibt es einen Handshake
Die Aushandlung der Parameter geht im Klartext über die Leitung
Nach dem ChangeCipherSpec-Befehl wechselt die Verbindung zu sicher
Anwendungen sehen nur das Record-Protokoll von TLS
Leistet nur 1:1 Verbindungen (IPsec ist 1:n)
Initialisierung
Es gibt maximal 6 Schlüssel
Für jede Richtung gibt es einen Schlüssel für die Blockchiffre, den Initialisierungsvektor und für den MAC
Der Client macht einen Vorschlag (PreMaster Key) und verschlüsselt diesen mit dem Public Key des Servers (Zertifikat)
Der PreMaster Key wird mit ausgehandelten Parametern kombiniert und der 48 Bit Master Key erzeugt
Beide Seiten erzeugen selbst den Master Key und daraus die weiteren Schlüssel
Ablauf von TLS
ClientHello →
ServerHello ←
ServerKeyExchange ←
ServerHelloDone ←
ClientKeyExchange →
ChangeCipherSpec →
ChangeCipherSpec ←
Cipher Suites
Der Client nennt dem Server seine unterstützten Suites
Die Reihenfolge stellt gleichzeitig die Präferenz dar
Der Server wählt die zu verwendende Suite aus
Kürzel
DHE = Diffie Hellmann
EC = Elliptic Curves
DSA = Digital Signature Standard
Schlüsslerzeugung
Das Master-Secret wird zweimal gehasht für mehr Komplexität und Robustheit gegen Bruteforce-Angriffe
Die Erzeugung das Materials läuft genauso wie die des Master-Secrets
Frage
Nach dem Server Hello fehlt noch die Authentifizierung des Servers. Der Server liefert hierbei mehrere Zertifikate, die der Client zum ClientKeyExchange nutzt. Wie authentifiziert sich der Server?
Ausschließlich der besitzer des privaten Schlüssels des Zertifikats kann die Nachricht entschlüsseln. Dadurch authentifiziert sich der Server.
Telnet
Stellt eine entfernte Kommandozeile zur Verfügung
Telnet ist kein Anwendungsprotokoll
Stellt TCP-Verbindungen zu verschiedenen Diensten auf beliebigen Ports her
Versendet nur ein Zeichen pro Paket (TCP weiß nicht welche Anwendung wirklich adressiert wird)
Herzlich willkommen! Ich bin Max, ein Informatiker mit über 15 Jahren Berufserfahrung. Hier teile ich meine Leidenschaften, Erlebnisse und Perspektiven. Ich lade dich ein, gemeinsam mit mir auf eine Entdeckungsreise zu gehen.
Um dir ein optimales Erlebnis zu bieten, verwenden wir Technologien wie Cookies, um Geräteinformationen zu speichern und/oder darauf zuzugreifen. Wenn du diesen Technologien zustimmst, können wir Daten wie das Surfverhalten oder eindeutige IDs auf dieser Website verarbeiten. Wenn du deine Zustimmung nicht erteilst oder zurückziehst, können bestimmte Merkmale und Funktionen beeinträchtigt werden.
Funktional
Immer aktiv
Die technische Speicherung oder der Zugang ist unbedingt erforderlich für den rechtmäßigen Zweck, die Nutzung eines bestimmten Dienstes zu ermöglichen, der vom Teilnehmer oder Nutzer ausdrücklich gewünscht wird, oder für den alleinigen Zweck, die Übertragung einer Nachricht über ein elektronisches Kommunikationsnetz durchzuführen.
Vorlieben
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist für den rechtmäßigen Zweck der Speicherung von Präferenzen erforderlich, die nicht vom Abonnenten oder Benutzer angefordert wurden.
Statistiken
Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu statistischen Zwecken erfolgt.Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu anonymen statistischen Zwecken verwendet wird. Ohne eine Vorladung, die freiwillige Zustimmung deines Internetdienstanbieters oder zusätzliche Aufzeichnungen von Dritten können die zu diesem Zweck gespeicherten oder abgerufenen Informationen allein in der Regel nicht dazu verwendet werden, dich zu identifizieren.
Marketing
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist erforderlich, um Nutzerprofile zu erstellen, um Werbung zu versenden oder um den Nutzer auf einer Website oder über mehrere Websites hinweg zu ähnlichen Marketingzwecken zu verfolgen.