Heute werden die Vorträge zu den Themen Wissensmanagement in Organisationen und Wissensrepräsentationsmodelle gehalten. Bezüglich des ersten Themas sind die fehlenden Inhalte derweil in dem Artikel Wissensmanagement in Organisationen (Link) aufgenommen worden. In diesem Artikel werden lediglich ergänzende Erläuterungen zu den Wissensrepräsentationsmodellen vorgenommen. Anmerkungen und Kritikpunkte seitens der Dozenten zu diesem Vortrag sind leider nicht in die finale Fassung des Artikels Wissensrepraesentationsmodelle (Link) eingeflossen.
Wissensrepräsentationsmodelle
Wie stehen die Modelle zueinander im Zusammenhang?
Es gibt verschiedene Ansätze zur Repräsentation von Wissen, deren Mächtigkeit in der Reihenfolge Taxonomie, Thesaurus, Topic Map und Ontologie zunimmt (vgl. Abbildung 1).

Was ist eine Taxonomie?
Die Taxonomie ist eine Hierarchie von Begriffen. […] Ohne Taxonomie funktioniert Thesaurus nicht.http://www.zgurus.de/ullri_ch/download/Ontologien/ttto13.pdf
Was ist ein Thesaurus?
Der Thesaurus stammt aus dem Bibliothekarswesen und stellt eine Terminologie zu einer bestimmten Domäne dar. Neben der Hierarchie (vgl. Taxonomie) existieren zwei fest definierte Relationen der Objekte untereinander: die Ähnlichkeits- und die Synonymrelation. Weitere selbstdefinierte Relationen sind nicht möglich.http://www.zgurus.de/ullri_ch/download/Ontologien/ttto13.pdf
Was ist eine Topic Map?
Die Topic Map besteht im Wesentlichen aus Subjects (abstrakte Dinge) ,Topics (deren addressierbare Repräsentation), Assoziationen, Scopes (Gültigkeitsbereiche für Topics) und zugeordneten Dokumenten außerhalb der Topic Map (Occurences). […] Eine Topic-Map muss von Mensch gelesen werden können.http://www.zgurus.de/ullri_ch/download/Ontologien/ttto13.pdf
Was ist eine Ontologie?
Wir definieren Ontologie im Sinne wie folgt: „Eine Ontologie ist eine explizite Spezifikation einer (gemeinsamen) Konzeptionalisierung“. Weiter einschränkend und in Analogie zu den Entwicklungen im Bereich der Semantic Web Initiative des World Wide Web Consortiums (W3C) betrachten wir im Folgenden ausschließlich Ontologien mit den Merkmalen: Die Ontologie beinhaltet ein Datenmodell (z.B. XML(s)). Die Ontologie definiert Objekte und deren Relationen zueinander. Die Semantik und einfache Abhängigkeiten können mit Hilfe des Ontologie Vokabulars beschrieben werden. Logische Zusammenhänge können mittels Regeln ausgedrückt werden. […] Eine Ontologie muss nicht von Menschen gelesen werden können.http://www.zgurus.de/ullri_ch/download/Ontologien/ttto13.pdf