Heute haben wir Teil 1 des Routing-Protokolls BGP behandelt.
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BGP
- Arbeitet wie ein Distance Vector Protokoll (nur ohne Hops)
- Es beschreibt lediglich die Erreichbarkeit zwischen Autonomen Systemen (AS)
- Es ist stark modular
- Es macht nur Sinn, wenn man mehr als zwei Ausgänge aus dem eigenen System hat
- Bei nur einem Ausgang sollte man einfach eine Default Route festlegen
- Bei Standard-Einstellungen und zwei Verbindungen mit gleich vielen Autonomen Systemen zwischen Sender und Empfänger, wird Equal Cost Loadbalancing betrieben
- BGP kümmert sich nicht um die physikalische Infrastruktur
BGP in der Praxis
- Die meisten ISP akzeptieren keine Netzwerkmasken größer /24 via Policies
- Aktuell gibt es insgesamt über 470.000 Routen
- Eine Tabelle muss für alle Einträge 300 MB Routen speichern können (kann nicht jeder Router)
- Man kann die Anzahl der Einträge durch entsprechende Filter reduzieren
- Wenn die Tabelle überläuft und Routen wiederholt gelöscht werden, sperren benachbarte Router den eigenen Router aus
Autonomes System (AS)
- Ein AS beschreibt eine Gruppe von Routern unter dem gleichen Management
- Innerhalb eines AS müssen die Routen des EBGP durch ein IBGP (wie OSPF) weiter gegeben werden
Klausur
- Was ist ein Transit Router?
- Entscheidung treffen, sollte das AS ein Transit AS sein?
- Synchronisierungs-Regeln und gibt es einen Black Hole?
- Geht das Paket von LAN A nach LAN B und warum nicht?