Menu Close

Routing (Vorlesung 8)

Heute haben wir Teil 1 des Routing-Protokolls BGP behandelt.

Skript-AnfangVorlesung-Tag8 – Seite 1
Skript-EndeVorlesung-Tag8 – Seite 97

BGP

  • Arbeitet wie ein Distance Vector Protokoll (nur ohne Hops)
  • Es beschreibt lediglich die Erreichbarkeit zwischen Autonomen Systemen (AS)
  • Es ist stark modular
  • Es macht nur Sinn, wenn man mehr als zwei Ausgänge aus dem eigenen System hat
  • Bei nur einem Ausgang sollte man einfach eine Default Route festlegen
  • Bei Standard-Einstellungen und zwei Verbindungen mit gleich vielen Autonomen Systemen zwischen Sender und Empfänger, wird Equal Cost Loadbalancing betrieben
  • BGP kümmert sich nicht um die physikalische Infrastruktur

BGP in der Praxis

  • Die meisten ISP akzeptieren keine Netzwerkmasken größer /24 via Policies
  • Aktuell gibt es insgesamt über 470.000 Routen
  • Eine Tabelle muss für alle Einträge 300 MB Routen speichern können (kann nicht jeder Router)
  • Man kann die Anzahl der Einträge durch entsprechende Filter reduzieren
  • Wenn die Tabelle überläuft und Routen wiederholt gelöscht werden, sperren benachbarte Router den eigenen Router aus

Autonomes System (AS)

  • Ein AS beschreibt eine Gruppe von Routern unter dem gleichen Management
  • Innerhalb eines AS müssen die Routen des EBGP durch ein IBGP (wie OSPF) weiter gegeben werden

Klausur

  • Was ist ein Transit Router?
  • Entscheidung treffen, sollte das AS ein Transit AS sein?
  • Synchronisierungs-Regeln und gibt es einen Black Hole?
  • Geht das Paket von LAN A nach LAN B und warum nicht?

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahren Sie, wie Ihre Kommentardaten verarbeitet werden.

Index