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Objektorientierte Analyse und Design (Vorlesung 3)


Klassendesign

  • Ziel ist es nicht alle Attribute und Methoden auf einzelne Klassen zu konzentrieren
  • Mittels Vererbung werden die Methoden und Attribute logisch verteilt

Ablauf

  1. Trigger startet den Use-Case
  2. Use-Case besteht aus:
    1. Tätigkeitsbeschreibung ( ← Aktiv-Form: X tut Y )
    2. Erfolgsszenario (Standard-Ablauf)
    3. Alternativkursen
    4. Minimal Guarantees ( gelten immer! z.B.: Systemberereitschaft nach Abschluss eines Use-Case oder Protokollierung von Daten )
    5. Success Guarantees ( Was passiert nach einem erfolgreichen Durchlauf? Kunde bekommt z.B. seine EC-Karte zurück oder das Geld wir gebucht) Success Guarantees stehen in der Aufgabe stehen oder sind obligatorisch.

Alternativkurse:

  • Alternativen sind wie Verzweigungen. Sie können nur bei Prüfungen entstehen, welche bei z.B.: switch- oder if- Bedingungen entstehen.
  • Bei Alternativkursen wird nur der Vorgang während der Abweichung vom Hauptkurs beschrieben. Er geht bis zum Ende der Abweichung ( Abbruch des Use-Case) oder der Wiedervereinigung mit dem Hauptkurs.
  • Am Ende von Alternativkursen muss beschrieben werden, wo es weiter geht!
  • Beispiel: „Geld abheben“
    • Standard-Ablauf: 4. Pin ist richtig → normal fortsetzen
    • Abweichung: 4a1 Pin ist falsch (1/3) → 4a2 Pin ist falsch (2/3) → 4a3 Pin ist falsch (3/3) → Zurück zu 3.

Auslöser ( Trigger )

  • Der Auslöser ist unabhängig vom System und dessen Akteuren
  • Der Auslöser startet einen Use-Case zu einem definierten Zeitpunkt
  • Beispiel 1: Trigger = Akteur
    1. Primary Actor: Kunde
    2. Trigger: Kunde schiebt Karte ein
    3. Use-Case: Geld abheben
  • Beispiel 2: Trigger ≠ Akteur
    1. Primary Actor: Support-Mitarbeiter
    2. Trigger: Kunde ruft im Support an
    3. Use-Case: Support-Mitarbeiter bearbeitet Anfrage

Prinzip der Anwendung von Use-Cases

  • Definierter Use-Case: „1000 € abheben.“
  • Fall: „Kunde will nun 2000€ abheben.“
  • Lösung:
    • Kunde muss 2x 1000€ abheben
    • Implementation einen neuen Use-Case „2000€ abheben.“

Stakeholder

  • Jeder Akteur ist gleichzeitig ein Stakeholder ( Anwender )
  • nicht jeder Stakeholder ist gleichzeitig ein Akteur ( Besitzer, Gesetzgeber )
  • Stakeholder sind Personen mit berechtigtem Interesse an einem Use-Case
  • Die Stakeholder definieren den Use-Case

Ende: Seite 67

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