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Alle Tafel-Diagramme und Inhalte stammen ursprünglich von Roberto Lalli (http://robertolalli.com/), dem Leiter des Seminars . Mit dessen mündlich erteilten Einverständnis darf ich die von mir selbst angefertigte Mitschrift und Diagramme hier publizieren.
Einleitung
- Die Verallgemeinerung „man“ ist verboten im Seminar
- Der Grund für Aufregung bei Präsentationen ist, dass das Publikum als Spiegel der eigenen Gedanken, Gefühle und Unsicherheiten wirkt
- Wenn ich mich selbst nicht mag, dann glaubt man, dass es den Zuhörern auch so geht
Allgemeines
- 1 Fehlen maximal erlaubt
- Es gibt Noten auf die Präsentationen
- Es wird die relative Leistung über das Seminar hin bewertet
Gute Filme
- 111 Minuten
- 2 Minuten pro Szene
- 56 Szenen
- Jede Szene sollte abwechselnd mit positiven oder negativem Eindruck enden
- Jedes Szenen-Cluster (Gruppen) sollte auch abwechselnde Enden haben
- In schlechten Filmen werden diese ausgesprochen – „Er ist ein Spießer„
- In guten Filmen werden Bilder/Eindrücke/Emotionen im Kopf erzeugt – Man sieht ihn den obersten Knopf am Hemd zumachen
Gute Präsentationen
- Hat einen definierten Kern
- Wer alle ansprechen will, spricht niemanden an
- Man benötigt eine gute Baseline
- Satzlänge maximal 20 Sekunden
- Die Regel zu den abwechselnden Eindrücken gilt auch hier (z.B.: Vorteil 1, Nachteil 1, Vorteil 2, Nachteil 2, etc.)
- Die Herausforderung einer Präsentation sollte es sein lange in Erinnerung zu bleiben

Höhepunkte
- Dies lässt sich nur dadurch erreichen, dass man ein positives oder negatives Extremum im Tagesablauf der Zuhörer erzeugt
- Gefühle und weniger die Inhalte beeinflussen und bewegen die Zuhörer
- Gemeinsame Höhepunkte in Storys verpacken, wie Abitur, Führerschein, erster Kuss
- Überraschungen und Wendungen

Baselines
- Die Baseline ist die innere Einstellung zu sich, zur Welt, zur Präsentation, die man immer transportiert
- Allgemeiner Aufbau – Ich bin __. Ihr seid __. Die Welt ist __.
- Schlechte Baseline – Ich bin schlecht. Ihr seid schlecht. Die Welt ist schlecht.
- Gute Baseline – Ich bin OK. Ihr seid OK. Die Welt ist OK.
Gestik
- Niemals mit Stift, Finger oder anderem spitzen Objekt auf Personen deuten
- Dies wirkt wie ein Angriff mit einem Dolch, Speer oder Pfeil
- Stattdessen sollen die Ente verwendet werden
- Weitere Möglichkeiten für visuelle Betonung und Hinweise sind eine offene Hand oder die Orange
Mandelkern
- Region im Zentrum des Gehirns
- Ist in diesem Kontext für die Bestimmung von Höhepunkten in Geschichten / Ereignissen wichtig
- Schäden am Mandelkern führen dazu, dass diese Fähigkeit beeinträchtigt wird
- Beispiel an der Geschichte „Junge geht aus dem Haus und wird fast von Auto überfahren – Wo ist der Höhepunkt? – Beim Müsli!„
Aufgabe
- Präsentation am 24.10.2013
- Echte Geschichte über mich selbst
- Darstellung von „Wer bin ich?„
- Zum Ende erst den eigenen Namen nennen
Strategic storytelling
- Jay Conger – Impact of strategic storytelling
- Geschichte wird im Präsenz berichtet
- 2-3 Personen maximal
- 1,5 bis 2 Minuten
- Schlagwort / Claim etablieren
Geeignete Literatur
- Presentation Zen
- Zen oder die Kunst der Präsentation, Zweite Ausgabe (978-3827331267)
- resonate: oder wie Sie mit packenden Storys und einer fesselnden Inszenierung Ihr Publikum verändern (978-3527506200)