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Verteilte Systeme (Vorlesung 15)

Heute beschäftigen wir uns mit verschiedenen Dateisystemen und Namensdiensten.

Skript-AnfangVS_5_So2014 – Seite 35
Skript-EndeVS_5_So2014 – Seite 88

Network File System (NFS)

  • Datei wird in kleinen Teilen geschickt
  • Server kann die Größe dieser Teile limitieren
  • RPC-basiert
  • Zustandsbehaftet

Andrew File System (AFS)

  • Implementiert den Zugriff auf eine entfernt liegende Datei
  • Soll gut skalierbar sein
  • Verwendet 64 KB Blöcke
  • Das whole file sharing entspricht dem upload/download-Prinzip
  • Das whole file caching entspricht dem Zurückschicken, am Ende eines Zugriffs, von NFS
  • Keine Garantie für Schutz von Dateien durch überschreiben bei gleichzeitiger Öffnung (callback promise)
  • Der Server verspricht alle Clients, die die Datei gecacht haben, darüber zu informieren, wenn diese auf dem Server aktualisiert wird
  • AFS verschlüsselt nur mit DES (schwach)

Google File System (GFS)

  • Hier laufen Map Reduce Prozesse gut
  • Schwerpunkte auf Fehlertoleranz, Skalierbarkeit, verteilter Speicher und großen Datenmengen
  • Der Master verteilt und verwaltet die Chunks der Slaves
  • Der Master speichert die einzelnen Handels der Chunks für jede Datei

Annahmen

  • Server laufen mit günstiger Standard-Hardware (Quantität statt Qualität)
  • Es gibt hauptsächlich große Dateien
  • Schreiboperationen finden meist am Ende einer Datei statt (Anhängen)
  • Seltener werden Dateien ganz ersetzt oder mittendrin bearbeitet
  • Inkonsistenzen in kleinerem Umgang werden hingenommen (Alte Suchergebnisse)

Namensdienste

  • DNS
  • LDAP
  • WINS

Aufgabe

Worauf kann ein verteiltes System in keinem Fall verzichten?

  1. Zuverlässigkeit

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