Heute besprechen wir das vorherige Protokoll und hören ein Referat zum Thema Digitale Demenz.
Organisatorisches
- Die Abwesenheit des zweiten Dozenten wird entschuldigt
Besprechung des Protokolls
- Das Protokoll sei eigentlich größtenteils vollständig
- Der Punkt „Warum Virtual Reality“ ist unvollständig
- „Diese seien stark durch Erfahrungen geprägt.“ wäre besser formuliert mit „Die Vielzahl von Eigenschaften könnte durch Erfahrungen Geprägt sein.“
- Das Feedback wurde nicht positiv genug dargestellt
- Die These wurde nicht mehr ausreichend genannt bzw. ausgeführt
- Die These bzw. Prämisse soll nochmal neu eingearbeitet werden
- Anstelle des Layouts hätte das Zeitmanagement als Kritik erfasst werden sollen
- Der Dozent empfiehlt künftig mit Formatvorlagen zu arbeiten
Digitale Demenz – Fluch oder Segen
Welchen Einfluss hat die Nutzung moderne Medien auf unser Gehirn und unsere Lernfähigkeit?
Definition
- Kommt von Digitus (Mit den Finger zählen) und Demenz (ohne Geist)
- Beschreibt den Verlust der Emotionen und sozialer Fähigkeiten
- Zeigt sich in veränderter Selbstwahrnehmung, Konzentrations- und Orientierungsschwierigkeiten
- Bei Demenz zeigen sich weiße Stellen im Gehirn (Areale ohne Wirkung)
- Die Nutzung von digitalen Medien führt zu Demenz-ähnlichen Effekten
- Echte Demenz ist natürlich und irreversibel
- Digitale Demenz ist selbst verschuldet
Menschliches Gehirn
- Je stärker die Vernetzung und je stärkere Signale, desto besser arbeitet das Gehirn
- Jede Nervenzelle steht mit allen verbundenen Zellen in Kontakt
- Je öfters eine Zelle Signale bekommt, desto stärker ausgeprägt ist sie
- Diese Ausprägung zeigt sich schließlich in Verhaltensmustern
- Bereiche die Zusammenarbeiten, liegen auch lokal beieinander
Kognitive Fähigkeiten
- Wahrnehmung
- Erinnern
- Denken
- Einsatz der Sprache
- Jede Verarbeitung von Sinnesreizen
Multitasking – Fluch oder Segen?
| Pro | Kontra |
|---|---|
| Beruflicher Erfolg | Stress |
| Gutes Training | Konzentrationsprobleme |
| Reizüberflutung (Filterung) | |
| Burnout |
Mediengeneration
- Jüngere Generationen benutzen bevorzugt das Internet
- Der Generationswandel liegt um das Alter 30 Jahre
- Jüngere Generationen nutzen mehrere Medien gleichzeitig
Lernen mit E-Learning-Systemen
| Begriff | Definition |
|---|---|
| Virtuelle Lehre | Lernen von zuhause |
| Blended Learning | Lernumgebung mit Coach und Trainingspartner |
| Content Sharing | LMS wie Moodle |
| Learning Communities | Foren zum Nachfragen |
| Web Based Collaboration | Arbeitsfläche wie Prezi |
| 3D Infrastruktur Plattformen | Systeme wie Second Live, gemeinsames Lernen in virtuellen Welten |
Traditionelles Paradigma
- Beziehungen wie Meister und Lehrling oder Lehrer und Schüler
- Höhere Ebene als kontrollierende Einheit (Lernkontrolle)
- Nächste Stufe wäre der Test als Lernkontrolle
Neues Paradigma
- Der Coach gibt ein Thema vor und hilft bei Bedarf
- Autonomes Lernen im Vordergrund
- Der Schüler wird nun das aktive Subjekt
- Der Schüler wird zum Lehrer (gegenseitiges helfen)
Chancen
- Orts und Zeitunabhängig
- Gute Möglichkeit zur Weitergabe ohne Ausbildung
- Wiederholungsmöglichkeiten
- Vernetzter Wissensaustausch
- Zugleich gemeinsames (in der Gruppe) und individuelles (eigene Themen) Lernen möglich
Risiken
- Viele Lehrende weigern sich dagegen
- Lernen am PC meist ermüdender als auf Papier
- Fehlender persönlicher Kontakt und wenig Emotionen
- Fehlende Selbstdisziplin