Organisatorisches
- Prüfung
- Schriftlich
- 90 Minuten Dauer
- Freitag 10.02.2012
- 8:30 – 10:00
- Noten, vereinheitlicht mit den anderen Kursen
- Prüfungsvorleistungen
- Studien müssen alle erledigt sein
- Hausaufgaben
- alle erledigt
- Schriftliche Vorbereitung bis 1 Tag vor Praktikum per Mail (pdf/doc) zusenden
- Haben den Zweck auf die Praktika vorzubereiten
- 1 Woche Vorbereitungszeit
- Gruppenarbeit ist erlaubt (hauptsache es wurde erledigt)
- Voraussetzung zur Teilnahme am Praktika
- Praktikumsversuche
- An allen teilgenommen
- 4 Gruppen a 16 Personen
- Jeder bekommt eigenen PC
- Testate
- 3 von 5 bestehen
- Zentral angekündigt
- Art: Ja/Nein-Bestehen, kleiner Test mit 10 Fragen auf 1 A4 Seite
- Dauer: 20 Minuten
- Leistung: > 50% richtig
Literatur
- Primär
- Larry L. Peterson und Bruce S. Davie, Computernetze,3. Auflage (2003), dpunkt.verlag, [PetersonDavie] (oder höher)
- Sekundär
- Andrew S. Tanenbaum, Computernetzwerke,4. Auflage (2003), Pearson Studium Verlag, [Tanenbaum] (oder höher)
- James F. Kuroseund Keith W. Ross, Computernetze, 1. Auflage (2001/02), Pearson Studium Verlag (Bafög-Ausgabe), [KuroseRoss]
Didaktisches Vorgehen
- Anlehnung an Peterson & Davie
- Kapitel 2.6-2.8
- Kapitel 3.2
- Kapitel 4.1-4.3
- Kapitel 5.1-5.3
- Kapitel 9.1-9.2
- Ziele
- Verstehen wie ein Computernetzwerk aufgebaut ist
- Verstehen wie ein Computernetzwerk entwickelt wird
- Anforderungen
- Potenzial für Wachstum auf globale Dimensionen
- Telefonkonferenzen
- Video on Demand
- Elektronischer Handel
- Verteiltes Rechnen
- Digitale Bibliotheken
Telekommunikation
- Definitionen
- Brockhaus:
- Kommunikation über beliebige Entfernungen
- IEEE
- Signalübertragung über große Entfernung
- Medium:
- Telegraphen
- Radio
- Fernsehen
- Wikipedia
- Griechisch Tele: fern/weit
- Lat. communicare: mitteilen
- Austausch von Informationen über gewisse Distanz
- Kein materielles Transportmedium (Brief)
- Versuch einer eigenen Definition
- Austausch von Nachrichten über größere Entfernungen mit Hilfe von Telekommunikationsmitteln.
- Beispiele:
- Rechnernetzwerke und Internetworking
- Analog-Telefon und ISDN
- Digital SubscriberLine (engl. für Digitale Teilnehmeranschlussleitung, Abk.: DSL)
- Zellulare Mobilfunknetze -> GSM, GPRS, EDGE, UMTS, HSPA
- Mobilfunk -> Zigbee, Infrarot, Bluetooth, WLAN, WiMax, u.v.m.
- Kabelfernsehen und DVB-T/H
- Satellitenkommunikation
- TriplePlay (Internet + Voice+ DVB-H)
- QuadruplePlay (Internet + Voice+ DVB-H + Mobilfunk)
- Radio (analog und digital)
Wirtschaftliche Bedeutung und Marktkennzahlen
- Beschäftigte im ITK-Bereich in Deutschland:
| Bereich | Zahl |
| IT Anwender | 12 Millionen |
| Beschäftigte in der Informations- und Medienwirtschaft | 2 Millionen |
| IT Fachkräfte | 800.000 |
| IT Fachkräfte im Bereich der Telekommunikation | 240.000 |
Grundlagen
- Traditionelle Sichtweise
- Data – Informationsdienste
- Voice – Telefonie
- Kabellos
- Kabelgebunden
- Audio/TV – Radio und TV
- Video/TV – Kabelfernsehen
- Moderne Sichtweise – Single Service Networks
- Transport und Switching zwischen den Diensten
- Public Land Mobile Network (öffentliches Mobilfunknetz)
- Public Switched Telephone Network (Festnetz)
- Integrated Services Digital Network (ISDN)
- Data/IP-Netzwerke
- Cable TV (CATV) – Kabelfernsehen
- Transport und Switching zwischen den Diensten
- Multimediale Kommunikation
- Konversationen über
- Videoanruf
- Videokonferenz
- Multimedial
- Messaging
- Präsentationen mit Video/Sound
- Anwendungsverteilung
- Streaming von Video Clips
Digitale Konvergenz
- Definition
- Zusammenwachsen verschiedener Dienste und Inhalte
- Pakete = Konvergente Verpackung
- Inhalte der Pakete:
- Schrift
- Signale
- Töne
- Daten
- Bilder
Aufbau bisher
- Es ergeben sich keine Änderung durch All over IP-Konvergenz, da:
| Telefonnetz | Internet | |
| Terminals | Dumm | Intelligent |
| Netzelemente | Intelligent | Dumm |
- Ausblick
- Konvergierung der Dienste zu „integrierten Diensten“
Zukunftstrends
- Computer
- Preis- und Wertverfall
- Werden immer austauschbarer (Thin-Clients)
- Mobilität
- Lokalisierung von Benutzer und Gerät
- Verhaltensanpassung (Weiterleitungen, etc.)
- Mobile Datenkommunikation
- Übertragung von Sprache, Daten, Audio, Video, etc.
- „anybody, anytime, anywhere
- Weltweite Abdeckung
- Mobiltelefonie > Festnetz
- 2005: > 800 Millionen User
- Technik
- Mehr Rechenleistung pro Raum
- Flache Displays mit niedrigem Stromverbrauch
- Höhere Bandbreiten
- Neue Schnittstellen zum User (z.B.: Touch)
- Konvergierung von Tele- und Datenkommunikation
- Teleservices
- Mehr Geräte als Teilnehmer
- In Alltag eingebettete Technologien
- Smarte Räume
- Maschinen
- Haushaltsgeräte
- Sensoren
- Consumer Elektronik
- Ferndiagnosen und präventive Wartung
- Logistik und Administration
Bisherige Entwicklung
- Multimediale Vernetzung
- Entwicklung für neue Netzwerktechnologien
- Zusammenschluss konkurrierender Carrier
- Böswillige Endbenutzer
- Triple- und Quadruple Play
- Fernsehen, Internet, Telefonie via:
- Leitung
- Luftschnittstelle
- Always-Best-Connected
- Überall Zugriff auf beste zur Verfügung stehende Zugangstechnologie
Anbindungsmethoden
- Flächendeckend
- UMTS
- HSPA
- LTE
- Bandbreite
- WLAN
- WIMAX
- Batterieschonend und lokal
- Bluetooth
Computernetzwerk
- Definition
- Zwei oder mehr Rechner (Knoten)
- Trennung durch Räume möglich
- Verbindungsarten
- Übertragungsmedium (physikalische Verbindung)
- logische Verbindung
Rechnernetzwerke
- Vorteile
- Gemeinsame Nutzung von Ressourcen
- Hardware (teure Geräte, wie z.B. Farblaserdrucker)
- Software (teure Software, wie z.B. Datenbanken und CAD-Systeme)
- Daten (umfangreiche Datenbestände, wie z.B. Geschäftsdaten von BMW)
- Verfügbarkeit für räumlich getrennte Rechner:
- Gemeinsame Nutzung von Ressourcen
- Niedrigere Kosten
- Mehrere Rechner am Arbeitsplatz günstiger als Großrechner
- Stufenweise Ausbaubarkeit (Skalierung)
- Erhöhte Flexibilität
- Zuverlässigkeit durch Redundanz
- Erhöhte Ausfallsicherheit
- Verteilung von Rechenleistung und Datenhaltung auf unterschiedliche Rechner
- Erhöhte Flexibilität und Ausfallsicherheit
- Rechnergestützte Aufgaben können arbeitsteilig ausgeführt werden
- Verteilte Auslastung
- Zugriffe auf Daten, Programme, Ressourcen anderer Rechner ist möglich
Botnetze
- Sammlung tausender ferngesteuerter Computer
- Schadsoftware versucht geheim und unsichtbar zu agieren
- Zweck ist es Ressourcen und HW-Leistung der Bots zu nutzen
- Sammeln von Nutzerdaten
- Zentrale Steuerung aller Bots durch einen Botmaster-Server
- Ziele
- Spam – 200 Mrd. Mails am Tag (Entspricht 2 Millionen Haushalten im Monat an Strom)
- Phising (Daten ausspähen)
- Distributed Denial of Service (DDoS) – Erpressung
- Dienste von Botnetzen bilden einen wirtschaftlicher Zweig
Internet
- Voraussetzung für das Internet ist die Verfügbarkeit von Elektrizität
- 8000 Satelliten stehen zur Verfügung
- Glasfaserkabel durch die Ozeane verbinden Kontinente
- Traffic
- Exponentieller Anstieg des Mobile Video Traffic im Internet (66%)
- 2015 wird der Gesamte Traffic auf 7.000 Petabyte pro Monat angestiegen sein
- Aufbau
- Das Internet ist ein Zusammenschluss mehrerer kleinerer Netze:
- Verknüpfung von 2 Systemen (1:1)
- Verknüpfung von 2 Netzen (1:1)
- Verknüpfung von mehreren Netzen (n:m)
- Das Internet ist ein Zusammenschluss mehrerer kleinerer Netze: