Menu Close

Informatik und Gesellschaft (Vorlesung 10)

Heute besprechen wir das vorherige Protokoll und hören ein Referat zum Thema Digitale Demenz.

Organisatorisches

  • Die Abwesenheit des zweiten Dozenten wird entschuldigt

Besprechung des Protokolls

  • Das Protokoll sei eigentlich größtenteils vollständig
  • Der Punkt „Warum Virtual Reality“ ist unvollständig
  • „Diese seien stark durch Erfahrungen geprägt.“ wäre besser formuliert mit „Die Vielzahl von Eigenschaften könnte durch Erfahrungen Geprägt sein.“
  • Das Feedback wurde nicht positiv genug dargestellt
  • Die These wurde nicht mehr ausreichend genannt bzw. ausgeführt
  • Die These bzw. Prämisse soll nochmal neu eingearbeitet werden
  • Anstelle des Layouts hätte das Zeitmanagement als Kritik erfasst werden sollen
  • Der Dozent empfiehlt künftig mit Formatvorlagen zu arbeiten

Digitale Demenz – Fluch oder Segen

Welchen Einfluss hat die Nutzung moderne Medien auf unser Gehirn und unsere Lernfähigkeit?

Definition

  • Kommt von Digitus (Mit den Finger zählen) und Demenz (ohne Geist)
  • Beschreibt den Verlust der Emotionen und sozialer Fähigkeiten
  • Zeigt sich in veränderter Selbstwahrnehmung, Konzentrations- und Orientierungsschwierigkeiten
  • Bei Demenz zeigen sich weiße Stellen im Gehirn (Areale ohne Wirkung)
  • Die Nutzung von digitalen Medien führt zu Demenz-ähnlichen Effekten
  • Echte Demenz ist natürlich und irreversibel
  • Digitale Demenz ist selbst verschuldet

Menschliches Gehirn

  • Je stärker die Vernetzung und je stärkere Signale, desto besser arbeitet das Gehirn
  • Jede Nervenzelle steht mit allen verbundenen Zellen in Kontakt
  • Je öfters eine Zelle Signale bekommt, desto stärker ausgeprägt ist sie
  • Diese Ausprägung zeigt sich schließlich in Verhaltensmustern
  • Bereiche die Zusammenarbeiten, liegen auch lokal beieinander

Kognitive Fähigkeiten

  • Wahrnehmung
  • Erinnern
  • Denken
  • Einsatz der Sprache
  • Jede Verarbeitung von Sinnesreizen

Multitasking – Fluch oder Segen?

ProKontra
Beruflicher ErfolgStress
Gutes TrainingKonzentrationsprobleme
 Reizüberflutung (Filterung)
 Burnout

Mediengeneration

  • Jüngere Generationen benutzen bevorzugt das Internet
  • Der Generationswandel liegt um das Alter 30 Jahre
  • Jüngere Generationen nutzen mehrere Medien gleichzeitig

Lernen mit E-Learning-Systemen

BegriffDefinition
Virtuelle LehreLernen von zuhause
Blended LearningLernumgebung mit Coach und Trainingspartner
Content SharingLMS wie Moodle
Learning CommunitiesForen zum Nachfragen
Web Based CollaborationArbeitsfläche wie Prezi
3D Infrastruktur PlattformenSysteme wie Second Live, gemeinsames Lernen in virtuellen Welten

Traditionelles Paradigma

  • Beziehungen wie Meister und Lehrling oder Lehrer und Schüler
  • Höhere Ebene als kontrollierende Einheit (Lernkontrolle)
  • Nächste Stufe wäre der Test als Lernkontrolle

Neues Paradigma

  • Der Coach gibt ein Thema vor und hilft bei Bedarf
  • Autonomes Lernen im Vordergrund
  • Der Schüler wird nun das aktive Subjekt
  • Der Schüler wird zum Lehrer (gegenseitiges helfen)

Chancen

  • Orts und Zeitunabhängig
  • Gute Möglichkeit zur Weitergabe ohne Ausbildung
  • Wiederholungsmöglichkeiten
  • Vernetzter Wissensaustausch
  • Zugleich gemeinsames (in der Gruppe) und individuelles (eigene Themen) Lernen möglich

Risiken

  • Viele Lehrende weigern sich dagegen
  • Lernen am PC meist ermüdender als auf Papier
  • Fehlender persönlicher Kontakt und wenig Emotionen
  • Fehlende Selbstdisziplin

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahren Sie, wie Ihre Kommentardaten verarbeitet werden.

Index