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Requirements Engineering und Management (Vorlesung 1)

Heute haben wir die Notwendigkeit von und Grundbegriffe zum Thema Requirements Engineering und Management behandelt.

AnfangKapitel 1 – Seite 1
EndeKapitel 1 – Seite 26

Einleitung

Grundlagen

  • Requirements Engineering (RE) und Software-Entwicklung sind nicht trennbar
  • RE ist eine Schlüsseltechnologie, um teure Fehler zu vermeiden
  • Viele Anforderungen können erst bei Vorhandensein eines Modells behandelt und identifiziert werden
  • In der ersten Iteration kann nicht alles vollständig spezifiziert werden
  • Es ist wichtig eine RE-Dokument, wie einen Master-Plan, zu entwickeln
  • Mit jeder Iteration kann dann präzisiert werden
  • Das Vorgehensmodell muss zum Projekt passen (rein agile Software-Entwicklung geht nicht)
  • Die Umgebung entspricht Domänenwissen und darf nicht vernachlässigt werden
  • RE ist ein oftmals erforderlicher Prozess zur Projektvergabe (ohne nicht bekommen)

Was ist Domänenwissen?

  • Spezielles Wissen rund um ein Themengebiet
  • Erfordert das Einarbeiten in das Aufgabengebiet, wie Steuern oder Finanzwesen

Beispiel: Große gescheiterte Projekte

  • Flughafen Berlin

Was sind Randbedingungen und Einschränkungen?

  • Gesetzliche, soziale, ökonomische, technische, kulturelle Bestimmungen und Regeln
  • Diese zu ignorieren wird teuer (RE-Fehler sind am teuersten)

Wie kann man das beste system-to-be identifizieren?

  • Unter Zuhilfenahme verschiedener Prototypen (entwickeln) und die beste Lösungen rauspicken

Wie ist die allgemeine Methodik zur Findung von Lösungswegen?

  1. Erste Idee aufstellen
  2. Kreativitätsmethoden (bspw. Brainstorming) anwenden und Ideenraum vergrößern
  3. Ideenraum dann einschränken (mithilfe von Randbedingungen oder anderen Anforderungen)
  4. Entscheidung treffen

Wie hängt RE mit dem Software Lebenszyklus zusammen?

  • Erst das Ziel definieren
  • Dann definieren wie das Ziel zu erreichen ist

Warum ist RE schwierig?

  • Es gibt keinen Compiler oder automatisiertes System zur Lösungsfindung
  • Viel Kopfarbeit mit Kreativität notwendig
  • Jedes Projekt ist anders
  • Viel fehlendes Wissen bei anderen bzw. kaum jemand beherrscht es wirklich gut
  • Es gibt verschiedene Stakeholder-Gruppen, die verschiedene Interessen haben können, auch innerhalb der Gruppen
  • RE kann nicht nur einmal durchgeführt werden, sondern muss zyklisch wiederholt werden
  • Den Punkt finden an dem man ein valides Modell hat und mit Implementierung beginnen kann
  • Beispiele für Konfliktmanagement: Interessen von Gesetzgebern VS Motorherstellern sowie Sicherheit VS Kosten
  • Risikomanagement: Was kann eintreten und was sind die Folgen?

Welche Szenarien gibt es?

  • Positives Szenario: Das muss gehen
  • Negatives Szenario: Das darf nicht eintreten

Was sind WER Dimensionen?

  • Diese Dimension definiert die verantwortlichen Personen

Was sind Annahmen?

  • Sie stellen die Verbindung zwischen Lösung und Anwender her
  • Sie basieren auf Vermutungen
  • Falsche annahmen führen zu erheblichen RE-Fehlern

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