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Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre (Vorlesung 13)

Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre (Vorlesung 12)

Skript-Anfang5-Produktpolitik – Seite 1
Skript-Ende5-Produktpolitik – Seite 11

Innovationen

  • Marktneuheiten → Neue Produkte für Problemlösungen (Ganz neu oder Weiterentwicklung)
  • Unternehmungsneuheiten → Problemlösungen sind schon am Markt vorhanden, aber sind neu für das Unternehmen

Übungsaufgabe 1 zu Produktpolitische Entscheidungen

Aufgabe 1

  • Produktdifferenzierung: Ergänzung eines bereits eingeführten Produktes um eine neue Variante
  • Produktinnovation: Aufnahme neuartiger Produkte als Ergebnis eigener oder fremder Forschung und Entwicklung in das Absatzprogramm
  • Produkteliminierung: Herausnahme eines Produktes aus dem Produktionsprogramm

Aufgabe 2

  • Horizontal:
    • Ausdehnung des bisherigen Produktprogramms auf Produktlinien derselben Wirtschaftsstufe (Branche)
    • Produkte sind für neue Kunden oder alte Kunden (→ lösen neuer Probleme)
    • Zwischen den neuen und alten Produktlinien besteht dabei ein sachlicher Zusammenhang („Ich verkaufe PKWs und jetzt auch noch Wohnmobile“)
  • Vertikal:
    • Erweiterung des Produktionsprogramms um Produkte aus vor- oder nachgelagerten Wirtschaftsstufen
    • Vorgelagert → „Ich produziere Autos und jetzt produziere ich auch noch Reifen dazu“
    • Nachgelagert → „Ich produziere Handtaschen und mache jetzt meine eigenen Stores dazu auf“
  • Lateral:
    • Erweiterung des Produktionsprogramms um völlig neue Produkte, ohne technischen oder wirtschaftlichen Zusammenhang
    • Risikostreuung → „Wenn ich keine Autos mehr verkaufen kann, habe ich ja noch immer die Kühlschränke“

Aufgabe 3

  • Länge: Anzahl der Produktlinien (vertikale Linien) – 5 Stück
  • Breite: Anzahl der Produkttypen pro Produktlinie
  • Tiefe: Anzahl der Produktvarianten pro Produkttypen

Aufgabe 4

  • Mehrmarkenpolitik: Hersteller nimmt eine vorhandene Marke / gründet eine neue Marke und produziert unter deren Namen (auch in den gleichen Fabriken) die Getränke und verkauft sie billiger (z.B. im Drogeriemarkt)
  • Produktdifferenzierung: Neuer Geschmack, besondere Vitaminverteilung, neue Packungsgröße („Auch 4 zum Preis von 5 als Angebot denkbar“)
  • Produktdiversifikation: Eiweiß für die Getränke nun selbst herstellen (Vertikal-vorgelagert)

Aufgabe 5

  • Hohe Konkurrenz am Markt → Ladenhüter
  • Andere Selektion → Entwicklung bzw. Investition in ein anderes Produkt aus dem Portfolio
  • Imageschaden → Negative Auswirkungen auf andere Produkte („Rattengift im Hasenfutter entdeckt“)

Aufgabe 6.1 und 6.2

  • Tierhalter wollen nur „Gesundes / Natürliches“ für ihre Tiere → Marktvorteil
  • Waren und Bestandteile aus der Region → Reduzierte Schadstoffe für den Transport und Verbundenheit durch die regionale Identität
  • Recycelbare Materialien verwenden → Weniger Abfall und weniger Entsorgungskosten
  • Entsorgung von Altgeräten → Service steigert die Zufriedenheit des Kunden → Wiederverwertung und Rückgewinnung wertvoller Ressourcen (z.B. Metalle)

Aufgabe 7.1

  1. Kaufabschluss
  2. Kaufvertrag
  3. Zweiseitige übereinstimmende Willenserklärung

Aufgabe 7.2

  • Austausch durch Neugerät
  • Reparatur / Übernahme der Kosten
  • Abholservice
  • 24×7 Instandsetzung

Aufgabe 7.3

  • Kundenbindung stärken
  • Neukunden locken
  • Kaufanreize schaffen

Aufgabe 8

  • Sekundäre Dienstleistungen sollen einen Wettbewerbsvorteil gegenüber der Konkurrenz bringen
  • Können freiwillig/gesetzlich oder kostenlos/kostenpflichtig sein
  • Beratung
  • Kundendienst
  • Garantien

Übungsaufgabe 2 zu Produktpolitischen Entscheidungen

Aufgabe 1

  • Produktpflege: Verbesserung und Optimierung (Anpassung an Marktbedingungen) → SP/Patches für Windows
  • Produktfortschreibung: Altes Produktprogramm beibehalten (wegen Kundenstamm) und neue Produkte aufnehmen
  • Produktdiversifikation: Weitere Produkte dazunehmen / eliminierte Produkte ersetzen (Ergänzende Produkte einführen, z.B. Spülung zum Shampoo)

Aufgabe 2.1

Breites AngebotTiefes Angebot
Beispiel – Media MarktVerkaufen alles von Staubsaugern bis HandysKein breites FachwissenEher weniger AngestellteNiedrigere PreiseKeine intensiven KundengesprächeKundenbedürfnisse nicht KernthemaBeispiel – Tabak FachgeschäftVerkaufen nur Tabak, aber dafür 50 verschiedene MarkenExpertenwissen für jedes ProduktMeist mehr AngestellteHöhere PreiseIntensive Kunden- und BeratungsgesprächeFokus auf Kundenbedürfnisse

Aufgabe 2.2

Aufgabe 3.1

  • Hier wird die Produkttiefe erhöht
  • Die Aufnahme von Dübeln aus Materialien ist eine horizontale Produktdiversifikation

Aufgabe 3.2

  • Erhöhung von Marktanteilen
  • Mehr Umsatz
  • Gesteigerte Nachfrage von Produkten der Flügge GmbH durch Produkttiefe
  • Risiko streuen („Keiner kauft mehr Plastikdübel“

Aufgabe 3.3

  • Vertikal → Zusätzlich passende Schrauben herstellen
  • Lateral → Sportschuhe herstellen

Aufgabe 4

  • Der Markt ändert sich ständig
    • Neue Technologien ermöglichen neue Produkte bzw. Verbesserungen bisheriger Produkten
    • Neue Mitbewerber drängen auf erfolgreiche Märkte
    • Was sich heute noch gut verkauft kann morgen schon ein Ladenhüter sein
  • Die Wünsche und Bedürfnisse der Kunden ändern sich ständig und man muss diesen gerecht werden

Aufgabe 5

  • Es ist bei dieser Frage wichtig, dass der Leiter der Fertigung diese Aussage tätigt (Fachwissen)
  • Zu Beginn müssen erst Forschung und Entwicklung stehen, die keinen Umsatz erbringen → Kosten
  • Neue Produkte bzw. Erzeugnisse erfordern neue Maschinen, damit die Produktionsmöglichkeiten und -kapazitäten geschaffen werden → Kosten
  • Die Aufgabe eines Produktes ist in der Regel ohne weitere Umstände durchführbar → Einfach
  • Werbung und Bekanntmachung für das neue Produkt kostet ebenfalls Zeit und Geld

Aufgabe 6

  • Technische Kundendienste: Wartung, Pflege und Entsorgung
  • Kaufmännische Kundendienste: Beratung, Bestelldienste und Umtausch

Aufgabe 7.1

  • Ja, das stimmt
  • Je größer das Service-Angebot ist → Desto zufriedener sind die Kunden → Höhere Preise dadurch umsetzbar

Aufgabe 7.2

  • Bessere Beratung
  • Reparaturen für die Bohrmaschinen

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