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Graphische Datenverarbeitung (Vorlesung 13)

Skript-AnfangBildbearbeitung – Seite 77
Skript-EndeKompression – Seite 21

Rangfolgeoperatoren

Mögliche Operationen:

  • Erosion = Kleinster Wert g0 = ganz links
  • Dilatation = Größter Wert g8 = ganz rechts
  • Median = Wert in der Mitte g4 = Stellen / 2 + 0.5

Medianoperator

  • Glättet das Bild
  • Kanten bleiben hart
  • Pixelfehler verfallen
  • Feine Linien verschwinden

Beispiel

999999xxx
9999144xxx
9999144xxx
xxxxxxxxxxxx

Ergebnis:

  • N8 mit 99, 99, 99, 99, 99, 99, 99, 144, 144 (Aufsteigend sortiert!)
  • Erosion → 99
  • Dilatation → 144
  • Median → 99

Klausur

Schwerpunkte:

  1. Bildbearbeitung und Bildverarbeitung
  2. Farbe
  3. Szenengraph

Hinweise:

  • Ein Bild wird bei seiner Initialisierung an allen Stellen mit Schwarz belegt (Alle Pixel mit Wert 0)
  • Da die Klausur auf Papier gedruckt ist, sind diese Stellen weiß!
  • Zusammenhangskomponente:
    • Rekursiver Algorithmus kommt dran
    • Segmente müssen beschriftet werden
    • Frage: Wie viele Segmente sind maximal möglich?

Biniarisierung des Bildes

  • Von Rechts nach Links das Histogramm betrachten
  • Schwellwert beim Ersten Minimum setzen → Liefert eine Resistenz gegen Tag und Nacht bzw. Unterschiede in der Helligkeit
  • Wie unterscheidet man die Position der Pfeile? → Wir zählen die absolute Anzahl der Pixel jedes Pfeils → Mehr Pixel = näher
  • Opening (n mal Erosion + n mal Dilatation) → Es entstehen Lücken, lokale Störungen werden durch helle Bildpunkte unterdrückt und kleine Strukturen ausgefiltert
  • Closing (n mal Dilatation + n mal Erosion) → Die Lücken werden wieder kleiner, Einschlüsse verschwinden und Größe wird korrigiert

Zusammenhangskomponente (ZHK )

  • Wenn Vordergrund mit N4 ermittelt wird, muss Hintergrund mit N8 ermittelt werden → „Inselmetapher“
  • Wenn Vordergrund mit N8 ermittelt wird, muss Hintergrund mit N4 ermittelt werden → „Inselmetapher“
  • Marke = Kennzeichnung zu Segment ein Pixel gehört

Ablauf:

  • Ich gehe Zeilenweise und Pixelweise von links nach rechts, von oben nach unten
  • Ich setze Pixelweise meine Marke auf Pixel im Vordergrund, basierend darauf, ob ich nach N4 oder N8 einen Berührungspunkt mit einem Segment habe
  • Wenn kein Segment berührt wird, wird ein neues Segment verwendet
  • Bei Konflikten kommt es auf die Programmierung drauf an wie die Segmente verteilt werden (Nachprüfung)
  • Pixel mit Konflikten kommen deshalb in eine extra Liste

Gamma-Kurve

  • Positiver Exponent = „Bauch“ ist oben
  • Negativer Positiv = „Bauch“ ist unten
  • Reale Grauwerte → haben im 1/4 der Funktion eine hohe Steigung
  • γ > 1 = Mehr Kontrast (Aufhellen)
  • γ < 1 = Weniger Kontrast (Abdunkeln)

Kompression

  • Kompressionsverfahren werden eingesetzt um Speicherplatz einzusparen oder um die Übertragungszeit von Daten zwischen zwei Computern (oder Teilnehmern) zu verkürzen
  • Die Wahl des richtigen Algorithmus bzw. Verfahren wichtig und auf den Datentyp und Informationsgehalt abzustimmen
  • Mit einem ungünstigen Verfahren können Daten sogar größer werden

Symmetrie:

  • Bezieht sich auf die Dauer für Komprimieren und Dekomprimieren
  • Dauer gleich lang = symmetrisch
  • Dauer nicht gleich lang = asymmetrisch

RLE

  • Verlustfrei
  • Rundanzreduzierend
  • Eindimensional
  • Symmetrisch
  • Summiert aufeinanderfolgende gleichfarbige Pixel und schreibt deren Häufigkeit anstelle einer Wiederholung auf

LZW

  • Verlustfrei
  • Redundanzreduzierend
  • Symmetrisch
  • Eindimensional
  • Bildet Referenzen zu „Mustern
  • Geeignete Bilder: Bilder mit großen gleichartigen Bereichen und Mustern → Die Effizienz ist abhängig vom Bild

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