Mathematik für Informatiker (Vorlesung 3)

Wiederholung

  • Definition Menge:
  • Teilmengen: |M|=m –> M hat genau m Elemente, so gibt es 2^m = |P(M)| Teilmengen von M (siehe Vollständige Induktion)

Teilmengen

Beispiel Würfel

  • Alle möglichen Augenzahlen bilden Ereignisraum/Ereignismenge
  • Ω = {1,2,3,4,5,6}
  • Ereignisse sind Teilmengen von Ω, z.B.:
  • Ereignis eine gerade Zahl zu würfeln A={2,4,6}
  • Ereignis keine gerade Zahl zu würfeln ¬A=A={1,3,5}
  • Ereignis eine Quadratzahl zu würfeln A={1,4}
  • Ereignis keine Quadratzahl zu würfeln ¬A=A={2,3,5,6}
  • Ereignis eine gerade Zahl zu würfeln, die eine Primärzahl ist: A = {2} = {2,4,6} ∩ {2,3,5}
  • Ereignis eine Quadratzahl zu würfeln, die eine Primärzahl ist: A = ∅ = {1,4} ∩ {2,3,5} (unmögliches Ereignis)

Beispiel Primzahlen & gerade ZahlenM ∪ N ={2,3,4,5,6…}Doppelte Elemente werden ausgenommenM ∩ N ={2}M N = {3,4,5,6} (ohne 2)M ∩ A = {3,5,7,11}A M = {1,9}Beispiel 3 geschnittene Mengen

  • Schnittmenge enthält alle Elemente, die nur in jeder Menge vorhanden ist

Allgemeiner Durchschnitt

  • ∩ X∈F M := {x : (∀X ∈ F : x ∈ M)}
  • F = Menge von Mengen

Allgemeine Union

  • Element muss in mindestens einer Menge vorher vorhanden gewesen sein

Komplement

A={3,5} Ac=¬A=ΩA={1,2,3,4,5,6}{3,5}={1,2,4,6}

Fazit

  • Mit Mengen kann man genauso rechnen, wie mit Ereignissen

Disjunkt

  • Zwei Mengen enthalten bei einer Schnittmenge keine gemeinsamen Elemente
Maximilian
Maximilian

Herzlich willkommen! Ich bin Max, ein Informatiker mit über 15 Jahren Berufserfahrung. Hier teile ich meine Leidenschaften, Erlebnisse und Perspektiven. Ich lade dich ein, gemeinsam mit mir auf eine Entdeckungsreise zu gehen.

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