Verteilte Systeme (Vorlesung 5)

Heute haben wir uns nochmal mit Sockets beschäftigt, haben Remote Procedure Calls (RPCs) angesprochen und einige Punkte zum Praktikum geklärt.

Skript-AnfangVS_2_So2014_1 – Seite 54
Skript-EndeVS_2_So2014_2 – Seite 39

Was bringen Sockets beim Thema Transparenz?

  • Offenheit

Was muss man tun um X Byte zu verschicken?

  • Ein send() kann zu mehreren notwendigen recv() führen
  • Einsatz einer While-Schleife bis alle Bytes empfangen wurden
  • Entweder man definiert eine Art Protokoll mit Header (Size) um die Daten auszutauschen
  • oder man begrenzt Anfang und Ende von Nachrichten durch Nicht druckbare Zeichen

Remote Procedure Call (RPC)

  • Sinngemäß „Aufruf einer fernen Prozedur“
  • Technik zur Realisierung von Interprozesskommunikation
  • Ermöglicht den Aufruf von Funktionen in anderen Adressräumen
  • Es gibt unterschiedliche und meist inkompatible Implementierungen dieser Technik

Funktionsweise

  • Versenden einer Nachricht vom Client-Prozess zum Server-Prozess
  • Die Nachricht enthält den Namen der Prozedur (oder eine ID) und die zugehörigen Parameterwerte
  • Zustellen der Nachricht mittels Broadcast oder Verzeichnisdienst
  • Nachricht kommt beim Server an, der diese Prozedur implementiert
  • Auf dem Server läuft ein Portmapper-Daemon, der auf einem TCP- und UDP-Port lauscht (111 oder 135)
  • Der Portmapper koordiniert die Funktionsaufrufe, indem er die Prozesse erschafft, einen vordefinierten Prozess bereitstellt oder Threads erzeugt
Maximilian
Maximilian

Herzlich willkommen! Ich bin Max, ein Informatiker mit über 15 Jahren Berufserfahrung. Hier teile ich meine Leidenschaften, Erlebnisse und Perspektiven. Ich lade dich ein, gemeinsam mit mir auf eine Entdeckungsreise zu gehen.

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